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Barcode-Typen-Übersicht

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Muster |
Typ |
Beschreibung |
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Lineare 1-D Barcodes |
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Code 2/5 Industrial /
Code 2/5 5 Striche Industrie |
Industrial Two of Five / Code 2/5
5 Striche Industrie
Allgemein:
Numerischer Code, darstellbar 0 -
9.
Dieser Code ist aufgebaut aus 2 breiten und 3 schmalen
Strichen
Druckverhältnis V: schmaler Strich : breitem Strich V = 1 :
2 bis 1 : 3
Lücken beinhalten keine Information
Vorteil:
Der Code besteht nur aus Strichen, in den Lücken ist
keine Information. Grosse Drucktoleranz (+/- 15%), deshalb
auch mit den einfachsten Druckverfahren herstellbar.
Nachteil:
Kleine Informationsdichte. z.B. 4,2 mm/Ziffer bei einer
Modulbreite X = 0,3 mm und Verhältnis V = 1 : 3. |
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Code 2/5 Interleaved (ITF) |
Code ITF (Interleaved Two of Five
/ Code 2/5 Interleaved)
Allgemein:
Numerischer Code, darstellbar 0 -
9.
Dieser Code ist aufgebaut aus 2 breiten und 3 schmalen
Strichen, bzw. 2 breiten und 3 schmalen Lücken
Druckverhältnis V: schmales Element : breitem Element V = 1
: 2 bis 1 : 3
Ist das schmale Element kleiner als 0,5mm, dann gilt
schmales Element : breitem Element V = 1 : 2,25, bis max. V
= 1 : 3.
Die erste Ziffer wird dargestellt mit 5 Strichen, die 2.
Ziffer mit den unmittelbar den Strichen der 1. Ziffer
folgenden Lücken.
Vorteil:
Hohe Informationsdichte z.B. 2,7 mm/Ziffer bei einer
Modulbreite X = 0,3 mm und Verhältnis V = 1 : 3.
Selbstprüfbar
Nachteil:
Alle Lücken tragen Information, deshalb kleinere
Toleranz +/- 10% |
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Code 39 |
Code 39
Allgemein:
Alphanumerischer Code. Darstellbar
0 - 9, 26 Buchstaben, 7 Sonderzeichen.
Jedes Zeichen besteht aus 9 Elementen (5 Strichen und 4
Lücken).
3 der Elemente sind breit und 6 schmal, mit Ausnahme der
Darstellung der Sonderzeichen. Die Lücke zwischen den
Zeichen ist ohne Information
Druckverhältnis V: schmales Element : breitem Element V = 1
: 2 bis 1 : 3
Ist das schmale Element kleiner als 0,5mm, dann gilt
schmales Element : breitem Element V = 1 : 2,25, bis max. V
= 1 : 3.
Die erste Ziffer wird dargestellt mit 5 Strichen, die 2.
Ziffer mit den unmittelbar den Strichen der 1. Ziffer
folgenden Lücken.
Vorteil:
Alphanumerische Darstellung
Nachteil:
Niedrige Informationsdichte. z.B. 4,8 mm/Ziffer bei
einer Modulbreite X = 0,3 mm und Verhältnis V = 1 : 3
Kleine Toleranz +/- 10% |
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Code 39 extended |
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Code 93 |
Code 93 |
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Erweiterter Code 93 |
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Code 128 |
Code 128
Allgemein:
Der Code 128 ermöglicht ohne Zeichenkombinationen den
vollen ASCII-Zeichensatz darzustellen. Jedoch darf nicht
angenommen werden, das der Code 128 mit seinem Zeichensatz
alle ASCII-Zeichen direkt darstellen kann. Es wird zwischen
3 Zeichensätzen A, B und C unterschieden, die je nach
Problemstellung zu verwenden sind. Ebenso ist auch eine
Vermischung dieser Zeichensätze möglich. Um den vollen
ASCII-Zeichensatz darstellen zu können, benötigt man das
Startzeichen A oder B in Verbindung mit einem Sonderzeichen
des Code 128. Jedes Zeichen besteht aus 11 Modulen,
aufgeteilt in 3 Striche und 3 Lücken. Die Striche bestehen
immer aus einer geradzahligen Anzahl von Modulen (gerade
Parität) und die Lücken aus einer ungeradzahligen Anzahl von
Modulen. Das Stopzeichen ist die Ausnahme und besitzt 13
Module, bestehend aus 11 Modulen und einem Begrenzungsstrich
mit 2 Modulen.
Vorteil:
Voller ASCII-Zeichensatz.
Hohe Informationsdichte
Nachteil:
Kleine Toleranz
Vierbreiten Code
ASCII-Zeichensatz nicht vollständig mit einem Zeichensatz
darstellbar
Hinweis:
EAN 128
Entspricht dem Code 128, jedoch wird als Startzeichen die
Kombination von Start A, Start B oder Start C mit dem
Zeichen FNC1 verwendet. |
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EAN 8
und
EAN 13
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EAN
Allgemein:
Numerischer Code, darstellbar 0 -
9.
Jedes Zeichen besteht aus 11 Elementen. Alle Striche und
Lücken tragen Information. Es können nur 8 oder 13 Zeichen
dargestellt werden.
Vorteil:
Hohe Informationsdichte in 10 verschiedenen Grössen.
Nachteil:
Sehr kleine Toleranzen +/- 10% |
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EAN 128 |
Code EAN 128
Allgemein:
Alle Datenbezeichner und ihre zugehörigen Dateninhalte
sind im Strichcode UCC/EAN 128 (im folgenden nur noch mit
EAN 128 bezeichnet) darzustellen. Als Untermenge des Codes
128 sieht EAN 128 die Verwendung eines besonderen Zeichens,
dem Funktions-Zeichen 1 (FNC 1)*, unmittelbar nach dem
Start-Zeichen vor. Die direkte Hintereinanderfolge von
Start-Zeichen und FNC 1 am Beginn des Strichcodesymbols ist
somit kennzeichnend für den EAN 128. Die Nutzung dieser
Zeichenkombination ist der International Article Numbering
Organization, EAN, sowie dem amerikanischen Uniform Code
Council, UCC, vorbehalten.
Für die Bestimmung der
maximalen Länge eines EAN 128-Symboles sind drei Parameter
ins Kalkül zu ziehen:
- die von der Anzahl zu
codierender Zeichen und dem Vergrösserungsfaktor
abhängende physikalische Länge
- die Anzahl der
Datenzeichen ohne Hilfszeichen
- die Anzahl der
Symbolzeichen
Die Maximallänge eines jeden
EAN 128-Symboles muss sich innerhalb folgender Grenzen
bewegen:
- Die physische Länge darf
einschliesslich Hellzonen 165 mm nicht überschreiten.
- Inklusive der
Datenbezeichner dürfen höchstens 48 Nutzdatenzeichen
codiert werden. Sofern FNC1 Zeichen als Trennzeichen
verwendet werden sind sie wie Nutzdatenzeichen zu
zählen. Im übrigen bleiben Hilfs- und Symbolprüfzeichen
hier unberücksichtigt.
Inklusive aller Hilfszeichen
und des Symbolprüfzeichens sollte ein EAN
128-Strichcodesymbol 35 Symbolzeichen nicht überschreiten.
Andernfalls besteht die Gefahr, dass ein für
betriebsübergreifende Anwendung nicht ausreichender
Vergrösserungsfaktor gewählt werden muss.
Es ist ferner zu beachten,
dass bei Verwendung des Zeichensatzes C die Anzahl der
Nutzdatenzeichen die Zahl der dafür benötigten Symbolzeichen
übersteigen kann.
Abgrenzung von
Datenelementen fester bzw. variabler Länge
Datenbezeichner
identifizieren Datenelemente mit variabel oder fest
definierter Länge. Wenn mehrere Datenbezeichner und die
dazugehörigen Dateninhalte in einem Symbol verkettet werden,
muss jedem variabel definierten Datenelement ein FNC
1-Zeichen folgen, sofern es sich nicht um das letzte im
Symbol verschlüsselte Datenelement handelt. Bei
Dateninhalten fixer Länge wird ein Trennzeichen nicht
benötigt.
Um die Länge eines
Datenelementes mit festgelegter Stellenzahl nach dem
Leseprozess ermitteln zu können, ist die Tabelle mit
vordefinierten Längenindikatoren erstellt worden. Einige der
hierin wiedergegebenen Indikatoren werden heute bereits als
einzeln stehende Datenbezeichner genutzt (z.B. "00", "01")
bzw. sind in eine Mehrzahl von Datenzeichnern eingeflossen
(z.B. "31", "41").
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Längenindikator |
Länge des
Datenelementes |
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00 |
20 |
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01 |
16 |
|
02 |
16 |
|
03 |
16 |
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04 |
18 |
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11 |
8 |
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12 |
8 |
|
13 |
8 |
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14 |
8 |
|
15 |
8 |
|
16 |
8 |
|
17 |
8 |
|
18 |
8 |
|
19 |
8 |
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20 |
4 |
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31 |
10 |
|
32 |
10 |
|
33 |
10 |
|
34 |
10 |
|
35 |
10 |
|
36 |
10 |
|
41 |
16 |
Alle hier
nicht aufgeführten Elemente müssen am Ende ein FNC 1 oder
das Stop haben
Es gibt keine saubere Separierung mit FNC 1 zur Abgrenzung
neuer Datenelemente
Die Tabelle legt die
Gesamtlänge des Datenelementes, das sich aus Datenbezeichner
und Dateninhalt zusammensetzt, fest. Damit wird jedoch noch
keine Aussage über die Stellenzahl des Datenbezeichners oder
das Format (numerisch oder alphanumerisch) des Dateninhalts
gemacht.
Die Tabelle ist
zukunftsgerichtet und beständig. Sollten künftig weitere
Datenelemente mit fest definierter Länge in den Standard
aufgenommen werden, so wird für die Wahl des
Datenbezeichners auf diese Tabelle zurückgegriffen. Dadurch
kann Verarbeitungssoftware unabhängig von der Verabschiedung
weiterer fest definierter Datenelemente entwickelt werden.
Diese Tabelle ist in jedem Fall in der Verarbeitungssoftware
zu implementieren, da eine Zerlegbarkeit des gelesenen
Datenstrings in die einzelnen Datenelemente andernfalls
nicht sicher gewährleistet ist.
Dateninhalte
Die auf einem Datenbezeichner
folgenden Dateninhalte sind, der jeweiligen
Anwendungsbeschreibung entsprechend, numerisch oder
alphanumerisch definiert und bis zu 30 Stellen lang.
Die zur Einstellung der
Dateninhalte vorgesehene Länge der Datenfelder ist fix oder
variabel definiert. Bei Datenfeldern fixer Länge ist stets
die geforderte Zahl von Zeichen (Ziffern und/oder
Buchstaben) einzustellen. Gegebenenfalls ist ein Datenfeld
linksbündig mit Nullen aufzufüllen, um die geforderte
Stellenzahl zu erreichen. Für variabel definierte
Datenfelder ist eine Höchstzahl einstellbarer Zeichen
definiert. Dieses Maximum darf auf keinen Fall überschritten
werden.
Beispiel:
3100 Nettogewicht in kg ohne
Nachkommastelle
3102 Nettogewicht in kg mit zwei Nachkommastellen
Anmerkung
Als Mengenangabe für eine
mengenvariable Handelseinheit darf ausschliesslich einer der
speziell hierfür bereitgestellten Datenbezeichner (30 und
3100 bis 3169) verwendet werden. Durch diese Regelung wird
eine eindeutige Relation zwischen EAN des Artikels und
Mengenangabe sichergestellt und eine Verwechslung mit
anderen Mengenangaben (z.B. für logistische Zwecke)
ausgeschlossen. Für letztere stehen die Datenbezeichner 3300
bis 3369, 340 und 37 zur Verfügung. |
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UPC Version A
und
UPC Version E |
Code UPC-A
Code UPC-E
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Codabar |
Codabar
Allgemein:
Numerischer Code mit 6
zusätzlichen Sonderzeichen. Darstellbar 0 - 9, -, $, ;, /, +
Jedes Zeichen besteht aus 7 Elementen (4 Strichen und 3
Lücken). Dabei, werden entweder 2 oder 3 breite und 4 oder 5
schmale Elemente zur Darstellung der Codes verwendet. Die
Lücken zwischen den Zeichen tragen keine Information.
Druckverhältnis V: schmales Element : breitem Element V = 1
: 2,25 max. V = 1 : 3.
Die erste Ziffer wird dargestellt mit 5 Strichen, die 2.
Ziffer mit den unmittelbar den Strichen der 1. Ziffer
folgenden Lücken.
Vorteil:
Ausser 0 - 9 lassen sich noch 6 Sonderzeichen
darstellen.
Keine Information in der Lücke zwischen den Zeichen.
Nachteil:
Niedrige Informationsdichte. z.B. 5,5 mm/Ziffer bei
einer Modulbreite X = 0,3 mm und Verhältnis V = 1:3 |
STAPEL - CODES
(2d-Codes) |
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Code 49 |
Code 49
Allgemein:
Code 49 ist eine Variante der
gestapelten Strichcodes basierend auf einer eigenen
Codestruktur. Die Zeilenanzahl kann von 2 bis 8 Zeilen
variieren. Jede Zeile besteht aus insgesamt 70 Modulen,
einem Startzeichen (2 Module), 4 Datenwörtern (4x16 Module)
und einem Stopzeichen (4 Module). Durch die Darstellung der
einzelnen Datenwörter in fest definierten
Datenwortkombinationen lassen sich während dem Lesevorgang
die Zeilennummern ermitteln. Es können maximal 49
ASCII-Zeichen oder 81 Ziffern verschlüsselt werden.
Vorteil:
- Kompakter Code
- Flexibilität in der Anpassung von Information auf eine
gegebene Fläche durch variable Höhe und Informationsdichte
- Es können alle herkömmlichen Lesegeräte verwendet werden.
Der Dekoder muss jedoch erweitert werden, da sich Code 49
auf eine eigene Strichcodierung stützt. Der Dekoder muss
aber den gesamten Block des Codes erfassen bevor der Inhalt
an ein übergeordnetes System übertragen werden kann.
Nachteil:
- Festes Format
- Gestapelte Struktur muss beim Lesen beachtet werden |
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Code 16K |
Code 16K
Allgemein:
Code 16K ist eine Variante der
gestapelten Strichcodes basierend auf den Elementes des UPC
und des Code 128. Es können 77 ASCII-Zeichen oder 154
Ziffern auf einer Fläche von 2,4 cm² dargestellt werden. Die
Zeilenanzahl kann von 2 bis 16 Zeilen variieren. Jede Zeile
wird indirekt über die Darstellung des Start-/Stopzeichens
erkannt. Die Datensicherheit wird mittels zwei
fehlerkorrigierenden Prüfzeichen gewährleistet. Die
Berechnung erfolgt auf der Basis Modulo 107.
Vorteil:
- Sehr kompakter Code
- Flexibilität in der Anpassung von Information auf eine
gegebene Fläche durch variable Höhe, Breite und
Informationsdichte
- Es können alle herkömmlichen Lesegeräte verwendet werden.
Nur der Dekoder muss geringfügig erweitert werden, da sich
Code 16K auf bereits bestehende Strichcodierung stützt. Der
Dekoder muss aber den gesamten Block des Codes erfassen
bevor der Inhalt an eine übergeordnetes System übertragen
werden kann.
Nachteil:
- Gestapelte Struktur muss beim Lesen beachtet werden |
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Codablock (A, F, 256) |
Codablock
Allgemein:
Codablock ist als gestapelte
Variante zu den Standard-Strichcodes Code 39 und Code 128
entwickelt worden, um den Datenzusammenhang einer Nachricht
zu erhalten, wenn die Etikettenbreite nicht ausreicht und
mehrere kürzere Strichcodes gedruckt werden müssen. Jede
Zeile enthält einen Zeilenindikator zu Orientierung für das
Lesegerät und zwei Prüfzeichen um den Inhalt der
Gesamtnachricht abzusichern. Es wird in drei
Codablockvarianten unterschieden.
Codablock A: Basierend
auf der Struktur von Code 39 können bis 22 Zeilen, zu je 1
bis 61 Daten (max. 1'340) generiert werden. Das Prüfzeichen
über die Gesamtnachricht errechnet sich nach Modulo 43
Codablock F: Basierend
auf der Struktur von Code 128 können 2 bis 44 Zeilen, zu je
4 bis 62 Daten (max. 2'725) generiert werden.
Codablock 256: Diese
Variante ist wie Codablock F aufgebaut, jedoch mit einem
eigenen Start-/Stopzeichen. Es können 2 bis 44 Zeilen, zu je
2 bis 62 Daten (max. 2'725) generiert werden. Jede Zeile
verfügt über eine eigene Fehlerkorrektur, so dass kleine
Beschädigungen wieder rekonstruiert werden können.
Vorteil:
- Erhöhte Datensicherheit eines Codablock Etiketts im
Vergleich zum Lesen verschiedener Einzeletiketten zu einer
Gesamtnachricht
- Flexibilität in der Anpassung von Information auf eine
gegebene Fläche durch variable Höhe, Breite und
Informationsdichte
- Es können alle herkömmlichen Lesegeräte verwendet werden,
da sich Codablock auf bereits bestehende Strichcodierung
stützt.
- Das Zusammensetzen der einzelnen Zeilen zur
Gesamtnachricht kann auch in übergeordneten Rechnersystem
folgen
Nachteil:
- Gestapelte Struktur muss beim Lesen beachtet werden |
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IPC-2D |
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Supercode |
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PDF 417 |
PDF 417
Allgemein:
PDF 417 ist eine Variante der
gestapelten Strichcodes basierend auf einer eigenen
Codestruktur. Die Zeichen sind in sogenannten "Codewörtern"
verschlüsselt. Jedes Codewort besteht aus 17 Modulen
aufgeteilt in 4 Striche und 4 Lücken. Es können bis zu 1'108
Bytes verschlüsselt werden. Die Zeilenanzahl kann von 3 bis
90 Zeilen variieren. Jede Zeile enthält einen
Zeilenindikator zu Orientierung für das Lesegerät. Zwei
Codewörter dienen als Prüfzeichen, um den Inhalt der
Gesamtnachricht abzusichern. Zur Fehlerkorrektur können
weitere Codewörter (bis zu 512) eingefügt werden. Dies
spiegelt sich auch in den verschiedenen
Fehlerkorrekturstufen wider.
Vorteil:
- Sehr kompakter Code
- Flexibilität in der Anpassung von Information auf eine
gegebene Fläche durch variable Höhe, Breite und
Informationsdichte
- Es können alle herkömmlichen Lesegeräte verwendet werden.
Nur der Dekoder muss individuell erweitert werden, da sich
PDF 417 auf eine eigene, sehr komplexe Codestruktur stützt.
Der Dekoder muss aber den gesamten Block des Codes erfassen
bevor der Inhalt an eine übergeordnetes System übertragen
werden kann.
Nachteil:
- Gestapelte Struktur muss beim Lesen beachtet werden |
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Micro PDF |
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Color Ultra Code |
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Ultra Code |
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COMPOSITE CODES |
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(Kombination von Linear- und Stapelcodes) |
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RSS-14 Code |
RSS-14
Allgemein:
Der RSS-14 bildet die Grundstruktur für das erweiterte
UCC/EAN System. Es kann mit dem RSS-14 ein
Applikationsidentifier "01" und eine 14-stellige
Artikelnummer codiert werden. Alle RSS-14 Codes verfügen
über ein Verknüpfungsflag. Ist das Flag auf 1 gesetzt so
handelt es sich um einen Composite Code. In diesem Moment
müssen 2 Codes gelesen werden. Der RSS-14 besteht aus 94
Modulen, aufgeteilt in 46 Elemente. Die Codeworte bestehen
aus 15 bzw. 16 Modulen und werden mit 4 Lücken und 4
Strichen dargestellt. Das Suchmuster weist 14 Module auf.
Die Darstellung der Striche und Lücken erfolgt über 8
verschiedene Modulbreiten, d.h. die Elemente können 1X bis
8X breit sein.
Vorteil:
- flexible Codestruktur
- kompakt und sicher aufgebaut
Der Code kann mit 4 Segmentlesungen rekonstruiert werden. |
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RSS-14 mit
2D-Komponente |
Dieser RSS-14 besitzt noch
eine 2D-Komponenete, d.h. das Composite Flag ist gesetzt
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RSS-14
Truncated |
Der RSS-14 Truncated bildet
die Basis zur Codierung kleiner Produkte. Ansonsten ist
diese Variante identisch zum RSS-14, jedoch mit reduzierter
Codehöhe und deshalb nicht mehr omnidirektional lesbar.
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RSS-14 Stacked |
Der RSS-14 Stacked bildet
mit dem RSS-14 Truncated und dem RSS-14 Limited eine weitere
Variante, um kleine Produkte zu kennzeichnen.
Identisch zum RSS-14 hinsichtlich der Codestruktur. Durch
die reduzierte Codehöhe und der Stapelform nicht mehr
omnidirektional lesbar. |
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RSS-14 Stacked
omnidirektional |
Identisch zum RSS-14
hinsichtlich der Codestruktur. Durch Beibehaltung der
Codehöhe in der Verbindung mit der Stapelform auch
omnidirektional lesbar. |
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RSS-14 Limited |
Der RSS-14 Limited
besteht aus 74 Modulen, aufgeteilt in 46 Elemente. Die
Codeworte bestehen aus 26 Modulen und werden mit 7 Lücken
und 7 Strichen dargestellt. Das Suchmuster weist 18 Module
auf. Die Darstellung der Striche und Lücken erfolgt über 8
verschiedene Modulbreiten, d.h. die Elemente können 1X bis
8X breit sein. Nicht omnidirektional lesbar und kein
Applikationsidentifier.
Anwendungen: Handel und
Industrie (Elektronikbauteile / Medikamente) |
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RSS-14 Expanded |
Der RSS-14 Expanded
ist die variabelste Variante der RSS-14 Familie. Der Code
besitzt minimal 4 und maximal 22 Codeworte, die zur
Codierung von Daten, Zusatzinformationen und einer
Prüfziffer dienen. Die Codeworte bestehen aus 17 Modulen und
werden mit 4 Lücken und 4 Strichen dargestellt. Die
Suchmuster weisen 15 Module auf, die sich in 3 Lücken und 2
Striche aufteilen. Die Darstellung der Striche und Lücken
erfolgt über 8 verschiedene Modulbreiten, d.h. die Elemente
können 1X bis 8X breit sein. Der RSS-14 Expanded ist
omnidirektional lesbar. Der Code ist sehr kompakt uns sicher
aufgebaut. Benötigt wenig Platz, da kein unnötiger Überhang
im Code enthalten ist. Der Code kann je nach Länge mit
mehreren Segmentlesungen rekonstiruiert werden.
Numersich: max. 74
Ziffern
Alphanumersich: max. 41 Zeichen
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RSS-14 Expanded
Stacked |
Identisch zum RSS-14
Expanded hinsichtlich der Codestruktur und ist voll
omnidirektional lesbar.
Numerisch: max. 74
Ziffern
Alphanumersich: max. 41 Zeichen |
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RSS
Limited®
Composite Symbol |
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RSS-14®
Stacked Composite |
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MATRIX - CODES
(2D-CODES) |
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Array Tag |
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Aztec |
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Code One
und
Code One S |
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CP Code |
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Data Matrix |
Data Matrix
Allgemein:
Data Matrix ist eine Variante der Matrixcodes und
existiert in zwei Versionen. ECC 000-140 und ECC 200. ECC
200 ist die aktuelle Überarbeitung und ist empfohlener Weise
zu verwenden. Data Matrix besitzt eine variable, rechteckige
Grösse in Form einer Matrix. Die Matrix besteht minimal aus
einer quadratischen Anordnung von 10x10 Symbolelementen und
maximal aus 144x144 Symbolelementen. Darüber hinaus ist eine
rechteckige Darstellung von 8x18 und 16x48 Symbolelementen
möglich. Es können 2'334 ASCII-Zeichen (7 Bit) oder 1'558
der erweiterten ASCII-Zeichen (8 Bit) oder 3'116 Ziffern in
der Maximalgrösse verschlüsselt werden. Eine waagrechte und
eine senkrechte Umrandung beschreiben eine Ecke, die als
Orientierung für die Lesung dient. An den Gegenüberliegenden
Seiten muss sich die jeweilige Seite mit hellen und dunklen
Quadratelementen abwechseln um die Position und die Grösse
der Matrixstruktur zu beschreiben. Die Informationsdichte
beträgt 13 Zeichen pro 100mm²
Vorteil:
- Sehr kompakter Code
- Sehr sicher, da ein mächtiger Fehlerkorrekturalgorithmus,
Reed Solomon, eingebaut ist.
- Rekonstruktion des Dateninhaltes, auch bei einer
Beschädigung des Gesamtcodes bis zu 25% bei dem kleinsten
Überhang an Fehlerkorrekturzeichen
Nachteil:
- Nur mit Bildverarbeitungssystemen lesbar (Image Reader
/ 2D Scannern) |
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DataStrip |
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Dot Code A |
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MaxiCode |
Maxi Code
Allgemein:
MaxiCode ist eine Variante der Matrix Codes. Er besitzt
eine feste Grösse von 25,4mm x 25,4mm. Es können 144
Symbol-Zeichen in einer Fläche von 645mm² dargestellt
werden. Maximal 93 ASCII-Zeichen oder 138 Ziffern. In der
Mitte des 2D-Codes befindet sich ein Suchmuster, bestehend
aus 3 zentrischen Kreisen, das als Orientierung für die
Lesung dient. Um dieses Suchmuster herum sind die 866
Sechsecke wabenförmig, in 33 Reihen angeordnet, die den
Dateninhalt tragen. Jede der 33 Reihen besteht aus maximal
30 Wabenelemente. 6 Orientierungswaben zu je 3
Wabenelemente, sind um das Suchmuster im Abstand von 60 Grad
angeordnet und dienen der Lageerkennung für die
omnidirektionale Lesung. Die Informationsdichte beträgt 13
Zeichen pro 100mm²
Vorteil:
- Sehr kompakter Code
- Sehr sicher, da ein mächtiger Fehlerkorrekturalgorithmus
eingebaut ist.
- Rekonstruktion des Dateninhaltes, auch bei einer
Beschädigung des Gesamtcodes bis zu 25%
- Omnidirektionale Lesbarkeit auch bei hohen
Transportgeschwindigkeiten.
Nachteil:
- Feste Paramter
- Nur mit Bildverarbeitungssystemen lesbar (Image Reader /
2D Scannern) |
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QR Code |
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MiniCode |
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SmartCode |
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Snowflake Code |
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AccuCode
(3-DI) |
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Vericode |
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top
Diese Liste an Strichcode
Symbologien ist nicht komplett, aber über 90% wird damit abgedeckt.
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Quellenangabe:
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Strichcode - Fibel, Datalogic
-
2D-Codes, Handbuch der
automatischen Identifikation, Band 2; Bernhard Lenk
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